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Nothing Left But Shattered Memories

Lang lang ist es her, als ich zum letzten Mal Zeit und Lust gefunden habe, ein paar Zeilen zu tippen.

Normalerweise mache ich das ja auch nur zu gegebenen Anlass - Welcher heute allerdings nicht vorliegt.

Den Titel habe ich übrigens aufgrund eines Songs gewählt, den ich gerade höre. Denn im Endeffekt ist Alles was man hier so liest nur ein kleiner Teil zerütteter Gedanken meiner Selbst.

Also was gibt es neues zu berichten? Musik- und konzertmäßig hatte ich in letzter Zeit arges Pech. Zunächst war da die Geschichte in Köln. Übers Internet ein paar Leute klar gemacht, die sich mit mir auf den weiten Weg machen, um meine vermeintliche Lieblingsband anzuschauen (The Fall of Troy). Also alle rein ins Auto und zu sechst ab nach Köln (300 km), um dann vor Ort festzustellen, dass die Band "krankheitsbedingt" ausfällt. Bis heute ist mir nicht bekannt, ob es einen Ersatztermin oder das Geld zurück gibt. Warum auch? Der Inder direkt neben dem Veranstaltungsort hat sich über unser Geld gefreut und aufgegessen haben wir auch. Und einmal Tanken sind bei meinem Auto auch nur 100 Euro. Da kommts auf die zwanzig Öcken für das Konzertticket auch nicht an. Gott sei Dank konnte ich diese Schmach vor Freunden als gewolltes Snob-Dinner in Köln bei einem exquisiten, exotischen Feinschmeckerrestaurant tarnen.

Als nächstes war da Bodo Wartke in Karlsruhe. Seiner einer hat seinen Auftritt allerdings lediglich um 3 Monate auf den Februar verschoben. Aber angehende Doktorinnen und gelangweilte Blogger haben natürlich auch im neuen Jahr Zeit für einen Abend geballter Comedy, welche mit dem Klavier untermalt wird. Also Sarah - der Termin steht .

Zu guter Letzt war da noch die Never Say Die - Nacht. Seit Monaten haben mein lieber Mitbewohner und ich diesem Ereignis entgegengefiebert, um endlich Iwrestledabearonce-Frontfrau Krysta Cameron singen, schreien, kreischen und crowlen zu hören. Wir hätten uns sogar in die erste Reihe begeben, um ihr mit schmerzverzerrtem Gesicht entgegenzubrüllen und ein wenig ihres Gesangsspeichels aufzufangen. Mit diesen guten Vorsätzen sind wir dann auch in unserem zweiten WG-Auto - einem alten, klapprigen, weißen Saab - zum Konzert gerast. Während wir die Treppe zum Substage hinunterstürzten und jeden Entgegenkommenden zur Seite drängten, nahmen wir auch schon Klänge wahr, die wir als gewünschte Band erkannten. Beim Betreten der Örtlichkeit stellten wir allerdings verbittert fest, dass das der letzte Song der Band an diesem Abend war. Tja - wieder kein Glück. Aber der Abend brachte ein Poster und zwei T-Shirts mit Yoda-Aufdruck ein. Und immerhin sehen wir darin für unser Befinden unglaublich heiß aus. Im April sind die komischen Amerikaner wieder in Karlsruhe. Lassen wir es also auf einen zweiten Versuch ankommen.

Bevor ichs vergess: An alle die ich vergessen hab noch ein frohes neues und so - blablub. Ja, ja gut reingerutscht. Nein keine Vorsätze. War auch nur wieder ein gesellschaftlich mehr angesehener Grund sich einen hinter die Binde zu kippen. Nein das is keine Schwarzseherei. Denn wir finden auch ohne Silvester IMMER einen Grund um das zu tun. Irgendwie müssen wir die Zeit bis zum jüngsten Gericht ja rumbekommen. Und da Alkohol gemischt mit Blut ja bekanntlich nicht brennt, kommen wir trotzdem in den Himmel.

Was steht sonst noch an im Januar? Freitag ist erstmal Kittie in Karlsruhe. Diese reine Frauenband habe ich zum ersten und einzigen Mal 2002 oder 2003 bei Rock im Park erleben dürfen. Damals war ich unerfahren und unbedarft was solch harte, böse Musik angeht. Da war es schon was besonderes vier Frauen auf der Bühne schreien zu hören. Und als zünftiger, pubertierender Fünfzehnjähriger stand ich dann auch sabbernd mitten im Getümmel und habe die dunkelhäutige Bassistin angehimmelt. Ich bin mir nahezu sicher sie hat mehrmals zurückgezwinkert!!! Wenn das kein Grund ist am Freitag da hinzugehen?! Aber zu meiner Trauer muss ich sagen, dass sie bisweilen nicht mehr in der Band weilt.

Egal. Ende des Monats is ja auch noch ein kleines Schmankerl in Stuttgart. Bleeding Through, All Shall Perish, Hatebreed und als Headliner Machine F**KING Head. Eigentlich wollte ich ja nur endlich mal Hatebreed und die damit eingehende willkürliche Riot Dance Vorführung betrachten. Aber den Rest nehm ich natürlich gern im Paket mit. Ich verstau zur Sicherheit doch noch nen nicht abgelaufenen Erste-Hilfe-Kasten im Auto. Denn begleitet werde ich zum Teil durch Leute, die nicht wissen was auf sie zukommen. Zumal sie neben mir stehen werden, wenn mein Gehirn aussetzt und ich Musik erlebe.

Näheres Folgt. Danke fürs Lesen. Auf bald.

 

6.1.10 04:30
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sarah (6.1.10 16:47)
Wer ist Bodo Wartke?!^^
Ich dachte wir wollten zu : http://www.tollhaus.de/de/data/termin/?dataID=142
:-P


ina (6.1.10 17:21)
schön wieder was von dir gelesen zu haben.....
warte auf eine antwort auf sarahs frage würd mich ebenfalls interessieren


Jordan (7.1.10 14:50)
Ouh Schande über mich. Da is mir ein Fehler reingerutscht. natürlich war Funny Van Dannen gemeint. Aber Bodo kommt im Februar glaub ich nach Mannheim und darum hab ichs wohl verwechselt.

SRY :>

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