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Mein Rock am Ring 2009 - Teil 1

OK. 10 Stunden geschlafen, nachdem wir heute Nacht zurück gefahren sind. Jetzt erstmal hinsetzen und alles in Ruhe Revue passieren lassen.

Es gibt eine Menge zu erzählen und meine nunmehr dritte Ringfahrt war eine Besondere, Seltsame im Bezug auf das Festival, die Konzerte, das Publikum und im Vergleich zu allen Festivals, auf denen ich bisher war.

Seit 3 Jahren geh ich mit den selben Leuten da hin und so haben wir uns auch dieses Jahr im Vorfeld versammelt, gegrillt, getrunken und beraten. Naja an sich handelte es sich bei "beraten" nur um das Beschließen wann und wo wir uns treffen. Das war schnell entschieden und so konnten wir uns wieder dem Sammeln, Grillen und Trinken widmen oder sonstigen Freizeitaktivitäten die dann zu Beinbrüchen führten. Ja Motorradfahren ist gefährlich, lasst euch das gesagt sein!

Die 1,5 Wochen zwischen diesem "Vorgrillen" und der Ringanfahrt waren dann geprägt von Vorfreude, Arbeiten und Vorbereitung bis endlich der Dienstag da war, in dessen Folgenacht es losgehen sollte...

 

Und hier sind wir. Es ist Dienstag, der 2. Juni 09, 20.00 Uhr.

 

Ok. Checkliste zur Hand und ja nix vergessen!

  • Einkauf von Fressalien und legalen Drogen - erledigt 250 € zu dritt, fast 400, wenn man die Zigaretten mitrechnet o.0

  • Auto aufgetankt und gewartet

  • Anhänger repariert (mehr oder weniger, aber das ist eine andere Geschichte)

  • Klamotten, Biergarnitur, alter Bürostuhl (= Thron, Chefsessel), Super Soaker!, Schlafsack, LuMa und Sonstiges was man zum Überleben braucht

Wo bleiben denn die anderen? Ach die kommen ja erst gegen 23 Uhr. Warum auch früher, wenn wir uns mit der Heilbronner Clique erst um 3 am Rasthof treffen? Wah! Hummeln im Hintern! Will endlich los.

 

00.30 Uhr - Mittwoch 3. Juni 09

 

Die Karlsruher Clique sitzt versammelt bei mir zu Hause.

Verfasser: „Leute also rumsitzen und fast platzen können wir auch am Rasthof. Lass ma losfahren“

Freunde des Verfasser: „Ja!“ „Juhu!“ „Auf gehts!“ „Wie unnötig. Gut das machen wir!“ „Äh... wir müssen noch bei meinen Eltern vorbei. Ich hab was vergessen“

Alle: „-.-“

 

01.30 Uhr- Ankunft am Rastplatz

 

„HUNGER!“ „Igitt, kuck ma hier gibt’s Kakerlaken – geh ma lieber draußen auf die Liegestühle und ernähren uns von nem Radler“

„Ja!“ „Juhu!“ „Auf gehts!“

Liegestühle erfolgreich eingenommen. Kai anrufen.

„Alter wo bleibt ihr, wir sind am Rastplatz.“

Kai: (glaubt verpennt zu haben) „WAH! Wie spät ist es? Ich komme! ... Halt mal. Ey es ist halb 2...“

 

05.00 Uhr – Ankunft am Ring

 

Laut Homepage des Veranstalters öffnen die Campingplätze 12.00 Uhr... Dabei würde allerdings ein solches Verkehrschaos entstehen, dass die sich scheinbar nie daran halten. Also das Chaos irgendwie organisieren, die Fahrer auf die Autos setzen und bereit machen den Parkplatz zu bevölkern und den Rest mit einem gefüllten Anhänger in Richtung Campingplatzwarteschlange schicken, um Plätze zu sichern und den Aufbau zu starten, schließlich wollen wir, wie jedes Jahr, auf Campingplatz D7.


07.00 Uhr bis Nachmittag – Aufbau


Ich glaube wir haben den Anhänger ca. 10 mal befüllt und vom Parkplatz bis zum Campingplatz und zurück geschoben, aber solange man zwischendurch immer wieder tankt, wars auszuhalten und außerdem haben wir hierbei eine Karte auf dem Boden gefunden, sodass wir den Lutz anrufen und zum sofortigen Fahrtantritt auffordern konnten. Gegen Mittag war er dann da und nahm dankbar unser Fundstück entgegen.

Als dann endlich alles stand, galt es nur noch eine Restfläche für unsere Nachzügler zu verteidigen, während die Party beginnen konnte. Der Pegel stieg im Minutentakt und irgendwann machte ich mich mit Kai, Cain und Lutz auf den Weg zur Düsseldorfer Clique auf D2. Man kann das als Fehler bezeichnen, aber dort habe ich mich schon letztes Jahr mit dem Dave getroffen und es wurde ein feucht-fröhlicher Abend. So auch an diesem Nachmittag. Dieses Meeting führte dazu, dass ich mit blauen Flecken übersäht gegen 20.00 Uhr totmüde und leicht angetrunken in das extra für mich von Micha aufgestellte Zelt fiel und bis zum nächsten Mittag schlief.


Donnerstag, 04. Juni 09 – Uhrzeiten spielen keine Rolle mehr


Nun galt es diesen Brückentag sinnvoll zu nutzen, denn die Konzerte fangen ja erst Freitag Nachmittag an.


Acht von uns (inklusive meiner einer) haben sich dann mit 7 Campingstühlen, dem einen tollen, ollen, dreh- und fahrbaren Bürostuhl und ein paar Bier auf die oben genannte Strecke zwischen Park- und Campingplätzen gemacht, um die Neuankömmlinge in Augenschein zu nehmen. Nun geht einem das Bier immer so schnell zur Neige und der Weg zu D7 erscheint unendlich lang, darum stelle man einfach ein 2 Meter großes, langhaariges, schwarz-gekleidetes Ungetüm auf die Straße, um die Leute anzuschnorren, die sowieso gerade palettenweise Bölkstoff ankarren und bereitwillig abgeben. Das hat ja auch seine Vorteile, schließlich muss man so weniger tragen.


Des Weiteren lernt man unglaublich effektiv Leute kennen, in dem man ihnen einfach einen Namen (Vorzugsweise Jessica bei Frauen und Tom bei Männern) gibt.


So sitz ich da in meinem schwarzen Stühlchen und schau mir angeschwippst die Leute an, als sich plötzlich in einem Hechtsprung gezielt jemand auf mich in meinen Stuhl stürzt.


„Joooooooooooooooooooooooooooo!“


„Vereeenaaaa :D!“


So gab es das erste ungeplante Wiedersehen in diesem Jahr und es sollten noch viele folgen.


Im weiteren Verlauf dieser Straßensession, schob irgendein Emo meinen Stuhl mit mir darin in Richtung Pommesbude und zerstörte hierbei drei Rollen, was jedoch nur eine leichte Invalidität des Stuhls hervorrief. Zwei Rollen waren ja noch dran und damit geht’s zur Not auch noch.


Aus irgend einem mir völlig unbekannten Grund, ist der Rest des Tages meinem Gedächtnis entschwunden, ich weiß nur noch, dass wir am Abend alle versammelt (Die Karlsruher, die Heilbronner, die Düsseldorfer und Steve der amerikanische Austauschsoldat und Cousin von Cain) eine Party mit Musik von Rage against the Machine, System of a Down, Machine Head usw. unter unseren 3 Pavillons feierten, die bis in die späten Nachtstunden anhielt.


Alles was ab Freitag passiert ist, gibt es dann in Teil 2.

 

 

 

8.6.09 19:30
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


susan (10.6.09 21:52)
...waiting for part II...


Jo / Website (10.6.09 23:06)
ihr Stresser. nagut dann fang ich jetzt ma an :D

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